Navigation über Handy – ein Gerät für (fast) alles

Heutzutage können Handys schlicht alles, was man sich vorstellen kann. Und dazu gehören mittlerweile auch Routenplanung und Navigation über Handy. Allerdings waren dabei bis vor wenigen Monaten noch große Schwachstellen gegenüber konventionellen Navigationsgeräten allgegenwärtig. So waren Akkulaufzeiten genau wie die Berechnungszeiten der Routen eher ein Gegenargument für Handys, wenn man sich zwischen Navigations- und Kombigerät entscheiden musste. Praktisch ist aber, seit es diese Kombigeräte gibt, dass man nur noch ein Gerät benötigt. Und nun, da sowohl die Lautsprecher an den Handys, als auch deren Displays mit denen von normalen Navigationsgeräten mehr als mithalten können, spricht wesentlich mehr dafür als dagegen, beides in einem zu haben.

Aber es gibt auch hier die eine oder andere Tücke. Denn unterschiedliche Handys und deren technischer Standard können zu sehr unterschiedlichen laufenden Kosten führen. Es gibt nämlich zwei sehr verschiedene Technologien zur Navigation über Handy, die unterschieden werden müssen. Zum einen die Verortung via Triangulation, also die Abstandsmessung zu den nächsten drei Funktürmen, und zum anderen die Navigation via GPS. Erstere benötigt einen Navigations- und Datentarif beim Mobilfunkanbieter, der monatlich schnell bis zu zehn Euro kosten kann. Letztere macht oft ein zusätzlich ans Handy anzuschließendes „Empfangsteil“ nötig, das eigentlich fast immer hinzugekauft werden muss. Da beide -  wenigstens über eine normale Vertragslaufzeit gesehen – aber ähnliche Ausgaben bedeuten, liegt es eigentlich nur am geneigten Endverbraucher, welche Technologie er verwenden möchte.

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